| Die Kreuzwege (Kreuzweg am Espélugues)
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Schon seit vielen Jahrhunderten machen sich Menschen auf, um den Weg Jesu zum Kalvarienberg nachzugehen. In Jerusalem legen sie 15 Stationen zurück, die durch 15 behauene Steine gekennzeichnet sind. Sie führen bis zum Heiligen Grab und zu dem Ort, an dem Jesus gekreuzigt worden ist. Da sich nicht jeder in die Heilige Stadt begeben kann, entstand im Mittelalter der Brauch, die 15 Stationen des Kreuzwegs in den Kirchen oder im Freien, wie hier in Lourdes, darzustellen. Der Kreuzweg wird im Geist der Buße und der Sühne zur Vergebung der Sünden gebetet.
- Der Kreuzweg in Lourdes schlängelt sich über 1500 m durch ein steiles Waldgebiet. 115 gusseiserne Figuren sind an den 15 Stationen aufgestellt. Er wurde erstellt zwischen 1898 und 1911.
- Ein anderer Kreuzweg für die Kranken befindet sich auf ebenem Gelände auf dem rechten Ufer des Gave.
- Man kann auch dem Kreuzweg auf den Glasbildern der unterirdischen Basilika Pius X folgen.
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Kreuzweg am Espélugues. 5. Station - Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. |
Der neue Kankenkreuzweg Im Jahre 2001 beschloss Monsignore Jacques Perrier, der Bischof von Tarbes und Lourdes, die Schaffung eines neuen Kreuzweges, der Pilgern mit begrenzter Mobilität zugänglich ist. Dank eines belgischen Wallfahrtsdirektors begegnete Bischof Perrier der Künstlerin Maria de Faykod, die er beauftragt hat, nach und nach diesen neuen Kreuzweg für die Wallfahrtsstätte zu verwirklichen. Alle Stationen wurden von großzügigen Spendern übernommen. Der Kreuzweg wird zum 150. Jubiläum der Erscheinungen 2008 vollendet sein. Die Finanzierung der landschaftlichen Gestaltung ist noch nicht abgedeckt.
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